25. Magdeburger Bühnen

Magdeburg verfügte 1918 über fünf traditionsreiche Theatergebäude mit zusammen fast 6.000 Plätzen, die allesamt privat betrieben wurden: das Stadttheater (Opern und Schauspiele), das Zentraltheater (Operetten und Revuen), das Wilhelm-Theater (ausschließlich Operetten) sowie das nicht beheizbare Viktoria-Theater, das die spielfreien Sommermonate überbrückte. Zur Spielzeit 1920/21 übernahm die Stadt Stadttheater und Wilhelmtheater in eigene Regie und vereinte sie zu den Städtischen Bühnen Magdeburg.